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18.3.2010

Gestorben, weil er sich gegen die Ausschaffung gewehrt hat

Ein 29-jähriger Nigerianer ist am Flughafen Zürich am Mittwochabend kurz vor seiner Ausschaffung mit einem Sonderflug in die nigerianische Stadt Lagos gestorben. Er war vor einigen Tagen in den Hungerstreik getreten und hat sich gegen die Ausschaffung gewehrt. Mit Gewalt sind ihm von den Polizeibeamten Fuß- und Handfesseln angelegt worden. Kurz danach habe sich der Gesundheitszustand des Nigerianers plötzlich verschlechtert. Amnesty International fordert eine unabhägnige Untersuchungsinstanz zum Tod des Nigerianers.Das Bundesamt für Migration sagt alle Sonderflüge für Ausschaffungs-häftlinge bis auf Weiteres ab.
(Quellen: NZZ 18.3.2010; siehe auch: Interview mit Denise Graf im Tagesanzeiger vom 18.3.2010)

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