Unbenanntes Dokument

 

 

10.03.09

Zugang zu Nothilfe

Seit einiger Zeit berichten Betroffene, dass der Zugang zur Nothilfe für rechtskräftig abgewiesene Asyl Suchende erschwert ist. Wenn diese alleine beim Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht um Nothilfe ersuchen, werden sie laut Aussagen von Betroffenen wieder weggeschickt mit der Mitteilung, sie müssten die Schweiz verlassen.
Werden sie dann anschliessend durch eine Person des Solidaritätsnetzes Graubünden beim Behördengang begleitet, wird ihnen die Nothilfe gewährt.
Der Zugang zur in der Bundesverfassung verankerten Nothilfe ist somit für die Betroffenen erschwert und teilweise verunmöglicht. Nicht allen gelingt es, mit Personen des Solidaritätsnetzes in Verbindung zu treten.

Quelle: Fokus Asyl GR

zurück


nach oben