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Die Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Ostschweiz sucht per anfangs Februar 2017 oder nach Vereinbarung eine/n

Geschäftsstellenleiter/in (40%)

Unsere Stelle beobachtet die praktischen Lebensverhältnisse von Asylsuchenden und Flüchtlingen. Probleme, die ihr dabei bekannt werden, bringt sie in persönlichen und politischen Vorstössen den zuständigen Behörden; allenfalls über die Medien der Öffentlichkeit zur Kenntnis. Die Stelle beobachtet ausserdem die Rechtsanwendung zum Asyl- und Ausländerrecht und dokumentiert rechtlich problematische Fälle. Sie befasst sich auch mit rechtlichen Problemen von Asylsuchenden und Flüchtlingen im Einzelfall. Ihr Ziel ist es, einen Beitrag zu einer mir der Bundesverfassung und den Staatsverträgen im Einklang stehenden migrationsrechtlichen Praxis zu leisten.

Ihre Aufgabenbereiche:
- Dokumentation konkreter Fallbeispiele
- politische Arbeit
- Öffentlichkeitsarbeit
- Fundraising
- Administration (Vereinsarbeit, Internetseite betreuen, Newsletter, etc.)
- Vernetzung und Zusammenarbeit mit andern Organisationen im Migrationsbereich
- Betreuung von Praktikant/innen

Ihr Profil:
- juristischer Hochschulabschluss
- Gute asyl- und ausländerrechtliche Kenntnisse
- Redaktionelle Fähigkeiten
- Sprachkenntnisse: Deutsch und gute Kenntnisse in Englisch und Frnzösisch

Die Stelle ist vorerst auf ein Jahr befristet.
Der Arbeitsort ist St. Gallen.

Wir freuen uns auf Ihre elektronische Bewerbung bis 10.01.2017 an: Hannelore Fuchs, hannelore.fuchs@bluewin.ch.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Hannelore Fuchs, Tel. 071 244 68 09 (nur montags zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr).

Wir haben die traurige Nachricht über den Tod unseres engagierten langjährigen Vorstandsmitglieds Maja Wicki-Vogt erhalten. Durch ihre vielseitige Erfahrung mit traumatisierten Flüchtlingen hat sie unsere Arbeit mit ihren reichen fachlichen Fähigkeiten unterstützt, weiter entwickelt und bereichert. Auch als Mensch hat sie - durch ihre Warmherzigkeit, ihren weiten Horizont, ihren intelligenten Humor und ihre Weitsicht - die Arbeit der Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht nachhaltig geprägt. Sie wird uns sehr fehlen, in vielen Belangen aber weiterhin Vorbild sein. 5.7.2016

Mitglieder des Solidaritätsnetzes und der Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Ostschweiz werfen der Asylbetreuungsfima ABS neuerliche Übertretungen vor. Diese weist die Kritik zurück. in Gommiswals hat der Bruch mit der privaten Firma einiges ausgelöst.
Link zum Artikel im Tagblatt "Wer aber kontrolliert die ABS?" am 13 Juni 2016

Am Mittwoch, den 11. Mai 2016 organisierte die Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Ostschweiz eine "Pro und Contra-Diskussion rund um die Asylgesetztevision, über die am 5. Juni 2016 abgestimmt wird. "Das neue Asylgesetz bringt zwar wichtige Verbesserungen mit sich - etwa die unentgeltliche Rechtsvertretung -, hat aber auch Verschärfungen zur Folgen", schreibt das Saiten Ostschweizerische Kulturmagazin. Link

«Eine öffentliche, keine private Aufgabe»
Unhaltbare private Strukturen im st.gallischen Asylbereich? Die Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht kritisiert das System und Koordinator Roger Hochreutener. Hannelore Fuchs, Präsidentin der Beobachtungsstelle, erklärt, warum.
Interview mit der Präsidentin von BAAO, Frau Hannelore Fuchs am 12. November 2015 bei Saiten.ch
http://www.saiten.ch/eine-oeffentliche-keine-private-aufgabe/

Neuer Fachbericht
Wegweisung und Zugang zu medizinischer Versorgung
Juristische Herausforderung und menschliche Konsequenzen bei der Wegweisung von Migranten mit gesundheitlichen Problemen. (2. Auflage, 2015)

Der Fachbericht der ODAE romand (Westschweizer Beobachtungsstelle), der in Zusammenarbeit mit der Groupe SIDA Genève verfasst wurde, ist ab sofort auf Deutsch erhältlich.

Medienmitteilung
Bericht als PDF

Filmvorführung "Terra di transito" von Paolo Martino

28. Mai 2015 | 19.30 Uhr
Schulhaus Integra, Oststrasse 11a, St. Gallen




Nach einer gefährlichen Reise erreicht der 27 jährige Iraker Rahell Italien. Bei seiner Ankunft in Italien hat Rahell seine Weiterreise nach Schweden - wo seine Familie Jahre zuvor politisches Asyl erhalten hat und glücklich lebt - eigentlich schon geplant. Doch er merkt schnell, dass sein Schicksal unweigerlich mit dem Land verbunden bleibt, in dem ihm zuerst die Fingerabdrücke genommen wurden, so will es das Dublin-System. Rahell sieht sich, wie tausende andere Flüchtlinge, ohne die nötigen Mittel für ein menschenwürdiges Leben in dem Land gefangen, das er ursprünglich nur als Transitland auf seinem Fluchtweg gedacht hatte.
Anhand intimer Interviews begleitet dieser Dokumentarfilm Rahell's Versuche, Schweden zu erreichen und offenbart die Dringlichkeit einer Reform des europäischen Asylsystems.

Diskussion im Anschluss an die Filmvorführung.
Eintritt frei. Kollekte.

Trailer zum Film
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Der neue gemeinsame Fachbericht der Beobachtungsstellen ist ab sofort erhältlich!
« Asile à deux vitesses  »: Rechtliche Herausforderungen und Konsequenzen für die betroffenen Menschen aufgrund exzessiver Verzögerungen der Behandlung von Asylgesuchen.
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Die regionale Beobachtungsstelle hat die Aufgabe hinzuschauen, zu beobachten, zu dokumentieren, Öffentlichkeit herzustellen und aufzuklären.

Wir beobachten die praktische Umsetzung des seit 2007/2008 verschärften Asyl- und Ausländergesetzes und dokumentieren konkrete Fallbeispiele, in denen wir die Lebenssituation der betroffenen Menschen aufzeigen.

Die Fallbeschreibungen dienen als Quelle von Informationen für Medienleute, ParlamentarierInnen, für NGOs und politisch motivierte Akteure, wie auch zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

Die regionale Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht Ostschweiz mit Sitz in St. Gallen, arbeitet eng mit der Schweizerischen Beobachtungsstelle (Bern) und dem regionalen Observatoire Romand (Genf) zusammen.

Buchtipp: "Das hier... ist mein ganzes Leben"
Dreizehn abgewiesene Asylsuchende legen in Gesprächen Zeugnis ab von ihrem alltäglichen Leben. Alle leben sie in einer Art «geregelten Illegalität»: Sie haben keine Aufenthaltsbewilligung, sie dürfen nicht arbeiten, sie erhalten keine Sozialhilfe. Sie leben eine prekäre Existenz in der Nothilfe.
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